Löschzug 5, Bühlingen

Der Löschzug 5 ist ein Außenlöschzug der Abteilung Rottweil und im südlich von der Kernstadt gelegenen Stadtteil Bühlingen angesiedelt. Er hat derzeit 11 aktive Mitglieder und ist primär zuständig für die ca. 1000 Einwohner des Stadtteils, in dem auch ein großer Kabelhersteller angesiedelt ist.

Geschichtliches

Die Feuerwehr Bühlingen wurde 1881 gegründet.

Als die erste fahrbare Feuerspritze angeschafft wurde, kostete sie damals noch ca. 1000 Reichsmark.

Im Jahre 1928 wurde das heutige Feuerwehrhaus von der Gemeinde Bühlingen erbaut.

Nach der Eingemeindung Bühlingens am 1. April 1939 erfolgte die Eingliederung der Freiwilligen Feuerwehr Bühlingen als Löschzug 5 in die Freiwillige Feuerwehr Rottweil. Der damalige Wehrführer Lehre übernahm die aus 42 Mann bestehende Wehr und erstattete dem Rottweiler Bürgermeister Abrell Meldung über die vollzogene Eingliederung.

1968 wurde ein Ford Transit als Tragkraftspritzenfahrzeug in Dienst gestellt.

1988 wurde der Löschzug Bühlingen mit Funkmeldempfängern ausgestattet. Damit begann das Zeitalter der stillen Alarmierung, denn die Sirene wurde hiermit außer Dienst gestellt.

1991 konnte der Löschzug Bühlingen ein neues Einsatzfahrzeug (LF 8) einweihen und die Einsatzfähigkeit durch die neu zur Verfügung stehenden Atemschutzgeräte deutlich verbessern.

 Der größte und längste Einsatz in der Geschichte des Löschzugs Bühlingen war am 13. Januar 1998. Eine Lagerhalle des ortsansässigen Kabelherstellers war in Vollbrand geraten und verursachte einen zwanzigstündigen Großeinsatz.

Mit der Beschaffung eines mobilen Hochdrucklöschgeräts ("HiPress") konnte 1999 die Einsatzfähigkeit weiter verbessert werden, da das LF 8 kein Wasser mit sich führt.

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